Archiv des Autors: blognotiz2013

Freie Journalisten: „Geht um mehr als nur das Honorar“

75 Euro für eine Buchrezension, 200 Euro für eine Reportage, 20 Euro für zwei Fotos. Das sind Beispiele von Honoraren, die deutsche Medien an freie Journalisten zahlen, gesammelt auf der Plattform „Was Journalisten verdienen“. Benno Stieber, Mitinitiator des Portals und Mitgründer von „Freischreiber“, einer Organisation, die für höhere Honorare und mehr Rechte für freie Journalisten kämpft, erklärt im Interview mit derStandard.at, was in der Branche falsch läuft und wieso er trotzdem keine Festanstellung anstrebt.

>>> http://derstandard.at/r1330390218781/Arbeitsbedingungen-im-Journalismus

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Grünes Licht für neuen Journalisten-KV

Mit „großer Mehrheit“ haben die Gewerkschaftsmitglieder dem Entwurf für einen neuen Journalistenkollektivvertrag zugestimmt. Laut Angaben der Gewerkschaft lag die Zustimmung bei 90 Prozent.  Der neue KV wird mit Juli in Kraft treten.

Mehr dazu hier: >>> http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130523_OTS0047/gruenes-licht-fuer-neuen-kv-journalistinnen-stimmen-mit-grosser-mehrheit-zu

Terminhinweis: Ein Netzwerk für freie JournalistInnen – Was bringt’s?

fjum_Diskussion mit Freischreiber Benno Stieber und Karin Strobl vom Frauennetzwerk Medien am 8. Mai, ab 19 Uhr, Presseclub Concordia

Zum Auftakt der fjum_Weiterbildungsreihe „erste hilfe für freie“ ist der Vorsitzende der Freischreiber, Benno Stieber, gemeinsam mit Karin Strobl, der Vorsitzenden des Frauennetzwerks Medien, im Presseclub Concordia zu Gast. Diskutiert werden Fragen wie: Was braucht es, um die Interessen der freien JournalistInnen in Österreich schlagkräftiger vertreten zu können?

Benno Stieber, Vorstandsvorsitzender der Freischreiber | Karin Strobl, Vorsitzende des Frauennetzwerks Medien |  Moderation:  Sonja Fercher, verantwortlich für die fjum_Reihe „erste hilfe für freie“, freie Journalistin

Mittwoch, 8. Mai, ab 19 Uhr, Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Anmeldung: https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dHpPcjhiUkJqRktkTWM3SHY3MVRwRGc6MA

Sadrozinski: „Die große Mehrheit arbeitet als freie Journalisten. Vor der Medienkrise war es genau umgekehrt“

„Journalist ist nach wie vor ein Traumberuf, weil man mit den unterschiedlichsten Themen und Menschen zu tun hat. Aber wer sich für diesen Beruf interessiert, weiß natürlich, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schlechter geworden sind“: Jörg Sadrozinski, Leiter der Deutschen Journalistenschule, im Interview mit der „FAZ“.
>>> http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/journalistenberuf-in-der-krise-nur-30-prozent-mit-fester-stelle-12162566.html

Lesehinweis: Aufwachen überfällig

Der Dortmunder Zeitungsforscher Horst Röper über Ausdünnung der Redaktionen, Ausbildung und Finanzierung von Journalismus.

>>> http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/109/jung-frisch-und-frech-411.html

Lesetipp: Der Medienwandel als interne Revolution

Nach dem Rauswurf der „Spiegel“-Chefredakteure Mascolo und Müller von Blumencron analysiert Perlentaucher-Autor Chervel, was das Problem des „Spiegel“ ist. Es sei keines der Chefredaktion. Chervel über Paid Walls, Internet als eigentliche Struktur der Öffentlichkeit und die Mitarbeiter-KG des „Spiegel“, in der nur Print- und keine Onlinemenschen sitzen. Sein Fazit: „Der Spiegel“ müsse „den Medienwandel als interne Revolution vollziehen“.

>>> http://www.perlentaucher.de/blog/357_der_medienwandel_als_interne_revolution.html

Der neuer Journalisten-KV ist fertig ausgearbeitet

Hier gibts den neuen KV als Downloadhttp://www.gpa-djp.at/

Fragen und Antworten zum neuen Kollektivvertrag werden hier beantwortet: http://www.gpa-djp.at/

In den kommenden Wochen stimmen die Mitgliedern der Journalistengewerkschaft in einer Urabstimmung über den neuen KV ab.
Bei positivem Ergebnis kann der neue Journalisten-Kollektivvertrag mit 1. Juli in Kraft treten.